Ökologische Linke: Gegen Sozialterror und imperialistische Kriege. Seite 1 von 4


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Ökologische Linke
Gegen Sozialterror und imperialistische Kriege
Alltag im Kapitalismus bedeutet weltweit Terror: Erniedrigung, Ausbeutung, Hunger, Verelendung, Leiden und Sterben an vermeidbaren Krankheiten und zerstörter Natur, Diktatur und Krieg. Der Widerstand der Menschen soll durch eine imperialistische Generalmobilmachung unter Führung der USA ausgeschaltet werden.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Blocks RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe) steht dem Kapital und seiner weltweiten Herrschaftsordnung  fast nichts mehr im Weg, um jeden Widerstand zu brechen und jede Region für die hemmungslose Ausbeutung zu öffnen. Für sein grenzenloses Verwertungsinteresse und unter dem Zwang der Profitmaximierung muss das Kapital über Leichen gehen. Das Kapital führt Krieg gegen die Menschen an mehreren Fronten: Nach außen über nationalstaatliche Grenzen hinweg mit dem Mittel imperialistischer Kriege; nach innen bei der Zerstörung erkämpfter und zeitweise zugestandener sozialer Sicherungssysteme, indem es armen Menschen und solchen mit niedrigem Einkommen medizinische Leistungen vorenthält und »unproduktive« Menschen mit ihrer Vernichtung bedroht.
Das Kapital entwickelt Produktivkräfte, die grundsätzlich oder unter heutigen Produktionsbedingungen Destruktivkräfte sind. Beispiele für grundsätzliche Destruktivkräfte sind die Atom- und die Gentechnologie. Die Gentechnologie hat die Enteignung von Teilen des menschlichen Körpers zur Folge u. a. durch die Patentierung von Genen sowie die Selektion in genetisch »minder- und höherwertige« Menschen. Die Bioethik firmiert als modernisierte Rassenhygiene. Das sich selbst vermehrende Risiko der Gentechnik etwa durch »Freisetzung« gentechnisch manipulierter Pflanzen und (Klein-)Lebewesen wird in Kauf genommen.
Zum weltweiten Krieg gehört auch eine andere Seite des Ökoimperialismus. Die Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlagen, der Natur, hat weltweit verheerende Ausmaße erreicht. An jedem einzelnen Tag verschwinden 55 000 Hektar tropischer Regenwald und 20 000 Hektar fruchtbaren Ackerlandes. Täglich heizen weitere 60 Millionen Tonnen Kohlendioxid das Treibhausklima an. Das Klima spielt verrückt. Die sozialen Folgen von Hitzewellen, Tornados und Überflutungen quälen vor allem die Ärmsten. Jeden Tag sterben 100 bis 200 Tier- und Pflanzenarten aus. Der Bestand aller Fischarten in allen Weltmeeren ist in den letzten 50 Jahren auf 10 Prozent ihres früheren Reichtums gesunken. Die Wüsten dehnen sich von Afrika über Vorder- und Zentralasien bis nach China aus. Teile Südeuropas und der USA versteppen. Binnenmeere wie der Aralsee schrumpfen und vertrocknen zu hochgiftigen Salzlachen. Natürliche Ressourcen gehen verloren, deren möglicher Nutzen zur Bekämpfung von Krankheiten noch nicht erforscht wurde. 1,3 Milliarden Menschen haben

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